On-Demand-Webinar: Wie Hochleistungsbildgebung die industrielle Automatisierung neu definiert
inVISION TechTalks-Webinar: Wie Hochleistungsbildgebung die industrielle Automatisierung neu definiert
Zusammenfassung: Die Rolle von GigE Vision 3.0, FlexProc und eSDK Pro in der Hochleistungsbildgebung
Emergent Vision Technologies beschreitet weiterhin neue Wege in der Hochgeschwindigkeitsbildgebung und der industriellen Bildverarbeitung. In einem kürzlich abgehaltenen Webinar erläuterte das Team, wie aktuelle Innovationen wie GigEVision 3.0-Unterstützung, GPU-optimierte Pipelines und neue Entwicklungstools Ingenieuren und Systementwicklern helfen, die steigenden Leistungsanforderungen zu bewältigen.
GigE Vision 3.0-Konformität
GigEVision 3.0 unterstützt RoCEv2 und RDMA, ermöglicht Zero-Copy-Übertragungen in den Systemspeicher und schließt die Leistungslücke zu CoaXPress und CameraLinkHS. Emergent, das bereits Zero-Copy-Funktionen durch seine fortschrittlichen Treibertechnologien ermöglicht, implementiert nun die vollständige Unterstützung des neuen Standards über ein einfaches Firmware- und Software-Update. Dies gilt für alle aktuellen Modelle, einschließlich der kompakten und energieeffizienten EROS 10GigE-Kameras.
Kompatibilität und Stabilität sind Eckpfeiler jedes Bildverarbeitungssystems. Emergent hat eine breite Palette handelsüblicher Netzwerkkarten (NICs) von Broadcom und NVIDIA/Mellanox sowohl für Windows als auch für Linux validiert. Für Kunden, die langfristigen Support oder erweiterte Funktionen wie die Frontpanel-Triggerung benötigen, bietet das Unternehmen auch FPGA-basierte NIC/Grabber-Hybride an.
Auf dem International Vision Standards Meeting (IVSM) in Quebec demonstrierte Emergent erfolgreich die Kompatibilität mit führenden Branchenakteuren wie Stemmer Imaging und MVTec. 10GigE EROS und 25GigE BOLT Kameras. Diese Tests bestätigten die Interoperabilität und hohe Leistung in unterschiedlichen Systemumgebungen.
Mängel von RoCEv2 für Multikamera-GPU-Direct-Systeme
Die Einführung von RoCEv2 bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Insbesondere fehlt die Unterstützung für Multicasting, und die Windows-Unterstützung ist für Intel- und Marvell-Netzwerkkarten eingeschränkt. Auch GPU Direct für Nvidia-GPUs unter Windows fehlt. Die proprietären Treiber von Emergent überwinden all diese Einschränkungen und ermöglichen unter anderem GPU Direct unter Windows – eine wichtige Funktion zur Reduzierung der Systemlatenz und Vermeidung von Leistungsengpässen.
Über die Bildübertragung hinaus liegt die Herausforderung in der Verarbeitung all dieser Daten. Bilder einfach in den Systemspeicher zu übertragen, reicht nicht aus, insbesondere bei Geschwindigkeiten von 25GigE und 100GigE. Ohne optimierte Pipelines können Systeme schnell an ihre CPU- und Speichergrenzen stoßen. Die Lösung von Emergent: Echtzeit-Pipelines ohne Kopierschutz, entwickelt für GPUs und andere Hochdurchsatz-Verarbeitungseinheiten.
Für alle, die ihre Bildgebungs-Setups skalieren möchten, ist Flexibilität unerlässlich. Emergent unterstützt nicht nur GPU-basierte Systeme, sondern auch FPGA-Karten und NVIDIA BlueField Super-NICs, die Verarbeitungs- und Netzwerkschnittstellen kombinieren. Auch für die Hochgeschwindigkeits-SSD-Aufzeichnung bietet Emergent validierte, leistungsoptimierte Lösungen.
Leistungsnachweis in Mehrkamerasystemen
Obwohl der Anschluss von 200 Kameras an einen einzigen PC theoretisch klingt, hat Emergent Kunden bereits dabei geholfen, Systeme mit ähnlichen Datenmengen einzusetzen. Dank der automatischen Aushandlung der EROS 10GigE-Kameras, der wettbewerbsfähigen Preise und des minimalen Systemaufwands sind die Gesamtbetriebskosten von Emergent oft deutlich niedriger als bei herkömmlichen Multiserver-Lösungen.
Zwei neue Softwaretechnologien, FlexProc und FlexTrans, vereinfachen das Systemdesign zusätzlich. FlexProc ermöglicht die Erstellung benutzerdefinierter CPU-, GPU- oder FPGA-Plug-ins, ohne dass Low-Level-Code für die Bilderfassung geschrieben werden muss. FlexTrans sorgt mit erstklassigen Zero-Copy- und GPU-Direct-Methoden dafür, dass Bilddaten und -ergebnisse nahtlos durch das System übertragen werden. Zusammen ermöglichen sie schnelles Prototyping, Skalierbarkeit und hohe Leistung.
Schließlich hat das Unternehmen eSDK Pro eingeführt, ein vereinfachtes, aber leistungsstarkes SDK, das Entwicklern die schnelle Erstellung von Multikamera-Anwendungen ermöglicht. Mit eSDK Pro lassen sich komplette Pipelines mit einem Bruchteil des normalerweise benötigten Codes implementieren. Dies erleichtert das Erreichen von Leistungszielen und verkürzt die Markteinführungszeit. Praxisbeispiele zeigten komplette Erfassungspipelines für acht 25GigE-Kameras, die auf zwei Servern mit vier GPUs laufen und alle in wenigen Codezeilen implementiert sind.
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Mit kontinuierlichen Innovationen in den Bereichen Hardware, Treiber und Software ermöglicht Emergent Vision Technologies die nächste Generation leistungsstarker Bildverarbeitungsanwendungen. Wenn Sie leistungsstarke Mehrkamerasysteme entwickeln möchten, kontaktieren Sie uns, um Ihr Projekt zu starten.